Jan 07 2009

Incredible India

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Nachtrag 

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Tag?-… /Bay of Bengal

Mit ca. 800 Indern 4 Tage auf hoher See. Knapp am Zyklon vorbei gings bei hohem Wellengang erst in den Sueden bis kurz vor Sri Lanka und dann wieder in den Norden nach Chennai. Dank Tarnmuetze gingen wir als deutsche Defense durch und durften in der „besseren“ Bunk  (Holzklasse) bei den Indischen Soldaten Pennen. Das war die letzte  Fahrt der Ms Akbar und das ist warsch. auch besser so.

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Tag256-… /AndamanIslands

Die Andamanen und Nikobaren sind eine indische Inselgruppe recht nah bei Thailand. Hier gibt es noch etwa 500 Ureinwohner teils in Reservaten,  die einem gerne mal ein Pfeil in den Hintern schiessen wenn man denen zu nahe kommt und Elefanten die sich wie Hooligans auffuehren.

Frueher waren die Briten hier Kolonialmacht, heute kolonisieren Touristen aus aller Welt langsam die Inseln. Bis vor ein paar Jahren gab es noch recht wenig Resorts hier, nach dem Tsunami, gab es Platz und es wurden einige neue errichtet. Mit dem Aussbau des Flughafens werden ab 2010 auch Fluege aus Asien moeglich, was warsch. mehr Touristen anlocken wird. Viele Inseln sind aber noch geschuetzt und wie zB. die Nikobaren fuer Auslaender nicht zugaenglich.

2. elefant beach1. elefant beachlagooooon no.7komischer typmangrovenwald2. beach no.5mangrovenmajada geht mir einer abdschungel abfahrtdschungelpiste1.beach no.56000kmder prolet an sichhut

Bilder….von Agonda, vom Holyfescht in Gorkarna, Udupi, Dharmastala, der Fahrt ueber die Western Ghats,…

kann auch passierenkann passierenwaschtagzeremoneihappy holy holy shitoase

sehr witzigwasn da unten losuarghzzzzzzbrzzaadas passt noch reinwo is mein fahrradeinboot

Tag25-255 /Bangalore-Chennai

Wir nehmen den Bus, man muss ja nicht alles radeln.

Tag252 /Bangalore 

DSC02971DSC02969DSC02962DSC02958DSC02955der baumbet  DSC02990 haus wer hat die kokusnuss wow maeusetempel

Tag246 /Sakeshpur-Hassan /35km
In Hassan wollen wir ein Zimmer nehmen und uns mal wieder frisch machen. Hassan wird im Reisefuehrer als nicht sehenswert beschrieben. Da muessen wir hin. Wir finden den Ort gar nicht so schlimm und finden ein gutes Zimmer.

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Tag245 /Golitatu-Sakeshpur /75km
Ab in die Berge. Unser fahrt geht auf 1000Meter hoch. Das ist schlechteste Nationalstrasse die ich je gefahren bin. Wir schlucken viel Staub und Abgase. In der Sonne kann es bis 45Grad heiss werden. Die letzten Kilometer lassen wir uns von Trucks hochziehen. Abends das uebliche Spiel, es wird dunkel und wir finden nichts gutes zum Pennen, Indien ist zu dicht besiedelt. Heute muessen wir mit einer Kaffeeplantage vorlieb nehmen.

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Tag244 /Venur-Golitatu /70km
Unser Ziel Dharmastala, ein vielbesuchter Pilgerort, ist eher enttaeuschend. Kurz davor schaue ich mir noch ein schoen Tempel an. Ich habe Glueck. Ich erlebe eine kleine Zeremonie bei der eine schoen verziehrte Tuer geoeffnet wird und ein Blick auf 2 Goetter freigibt. Ich bekomme noch den Segen des Priesters. Abends im Zelt ist es wie jede Nacht unertraeglich Warm. Dazu kommt noch die Feuchtigkeit. Alle Klamotten, Schlafsack,… sind leicht feucht. Das heisst fuer uns morgens immer erst die Sachen trocknen lassen. „Zum Glueck“ hat die Sonne schon gegen ca. 9Uhr ziemlich Power.

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Tag243 /Belmannu-Venur /70km
Wir haben fast immer ein Problem ein guten Schlafplatz zu finden. Diesen Abend fahren wir mal wieder bis es dunkel ist. Im Dschungel ist das nicht so schlau. Wir finden ein Platz in der naehe eines Haeuschens. Als ich fragen will ob wir unser Zelt aufstellen duerfen bekommt die Omi ein bisschen Angst. Der Enkelsohn, mit einer Kette bewaffnet und schweissgebadet, kommt kurz darauf zu uns um nach dem rechten zu sehen. Wir koennen den armen Kerl ein bisschen beruhigen. Spaeter kommt noch der Hausherr vorbei und lacht sich kaputt ueber die Situation.

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Tag242 / Kotattu-Belmannu/45km
Wir velassen die Nh17 die nach Mangalor fuehrt. Der Verkehr ist uns zu stressig und die indischen Ueberholmanoever sind zu gefaehrlich. In Udupi schauen wir uns 2 Krishna Tempel an. Viele Pilger sind hier um die vielen Goetter zu sehen. Abends gibt es ein ziemliches Unwetter. Blitze schlagen direkt neben unseren Zelten ein. Der Donner tut schon fast im Ohr weh. Ob unsere Stahlrahmen die Blitze anziehen?

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Tag241 / Maradeshwar-Kotattu/90km
Abends gibt es ein Heftiges Gewitter. Wir pennen zwischen irgendwelchen Feldern.

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Tag240 / Gorkana-Maradeshwar/65km
Frueh morgens heuern wir ein Fischerboot an welches uns zum Longbeach, ca. 20km weiter suedlich von Gorkana, bringt. Die ersten Kilometer sind ziemlich schoen. Wir fahren eine kleine Kuestenstrasse bis Kawar entlang . Abends gibt es ein kleines Gewitter mit regen. Ungewoehnlich um diese Jahreszeit.

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Tag238 / Aversa-Gorkana/45km
Wir legen ein kurzen Stopp am Om Beach bei Gorkana ein. Die Straende hier sind schoen aber die Kifferhippies gehen mir auf den Sack. So ein Typ war ganz fassungslos das wir hier mit dem Fahrrad rumfahren. Er ist hier jetzt schon seit 3Monaten hier und hat nur den Om Beach gesehen.

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Tag23 / Agonda-Aversa/65km
Meine Hose wurde geklaut, jetzt hab ich keine mehr. shit

abmarschbootsfahrtaehfreaks

Tag233 / Agonda Beach
Das Team ist wieder vereint. Wir nehmen uns Zeit um alles auf Vordermann zu bringen. Endlich schaffe ich es den Jetstove zu bauen. I like it. Die noetigen Werkzeuge bastel ich gleich mit. Ein bisschen Zeit fuer Hobbies bleibt auch noch. Kunst mit meinem neuem Wasserfarbkasten.

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Tag229 / Panji-Agonda Beach/74km

Bin jetzt in Agonda nur Toddy und Rieke kennt hier keiner.

Tag228 / Tarkali Beach-Panji/100km

Heute erreiche ich Goa. Erkenne ich an den Touris und an den Nonnen. Die Fahrt ist anstrengend. Kein Schatten und es geht irgendwie nur Bergauf. Die Leute freuen sich immer ueber mein Namen, du heisst Christen, hae?. Ich nehme noch an einem Gottesdienst teil, irgendwie beruhigend. Gefaellt mir auch besser als in so einer Moschee, alle zusammen und keiner muss sich hier verstecken. Ansonsten ist es sehr Touristisch hier. Goa ist ja das Mallorka fuer Hippis und Gabbafritzen. Alle machen auf einmal Yoga und haben Wickelroecke an. Ich muss schnell weg hier.

margaogod bless u

Tag226 / Tarkali Beach

Heute ein Tach Pause. Ich treffe zufaellig noch Sushant, hab ihn unterwegs irgendwo mal getroffen. Wir gehen zusammen Schnorcheln. Ein Paar Fischer bringen uns raus aufs Wasser. Haette nicht gedacht das man hier so gut Schnorcheln kann. Die Sicht ist Gut und es gibt Riesige und bunte Fische hier . Danach kommt noch ein Reporter vorbei der uns ueber den Schnorcheltrip Interviewt. Fotos werden gemacht und ich soll ordentlich Werbung fuer die Fischer machen. Seit etwa 4Jahren hat sich der Ort zum Indischen Touriort gewandelt. In ein Paar Jahren gibt es hier warsch. nur noch Resorts. Warsch. an der ganzen Kueste zwischen Mumbai und Goa. Spaeter essen wir zusammen noch ein sehr leckeres Fischthali mit Chabati aus Reis. Ein Spezialitaet der Gegend.

heuter am beach

Tag226 / lost???-Tarkali Beach/74km

Kein Guter Tag. Ich weiss nicht wo ich bin, es ist Heiss Heiss Heiss und die Motivation stimmt auch nicht.

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Tag225 / Rantigiri-lost???/93,61km

Die ersten 42km fluppen. Nach kurzem Bad im Meer fahre ich weiter. Heute will ich nach Jaitapur, ein Ort zu dem auf meiner Karte kein Weg fuehrt. Da hilft nur durchfragen. Die ersten die ich frage erzaehlen mir irgenetwas von 80 Kilometern. Ich fahre direkt in die andere Richtung. An einem Polizeiposten bekomme ich etwas Sicherheit. 4Bullen(die sahen echt so aus) alle in Unterhemden laden mich auf ein Schwaetzchen ein und zeigen mir den Weg zum Boot nach Jaitapur. Tatsaechlich lande ich schliesslich in Jaitapur. Weil noch ein bisschen Zeit ist will ich noch zum naechsten Boot, was mich von der Halbinsel wieder runterbringt. Mit Muehe und Not frage ich mich auch dahin durch. Ich staune nicht schlecht als ich die riesige halbe Bruecke sehe die hier gebaut wird. In ein Paar Jahren gibt es hier warsch. eine durchgehende Kuestenstrasse. Als ich das Boot sehe staune ich noch mehr. Wieder ein Einboot, diesmal aber noch ein bisschen kleiner. Ich falle fast ins Wasser und sehe warsch. aus wie ein Surfanfaenger. Auf der anderen Seite goenne ich mir erstmal ein Schluck Wasser. Kotz Wuerg, der nette Opi von vorhin hat mir tatsaechlich verseuchtes Wasser angedreht. Jetzt muss ich erstmal mit sehr wenig Wasser uber die Runden kommen. Zu guter letzt habe ich auch keine Ahnung wo ich eigentlich bin. Die Leute verstehen auf einmal nix mehr und eine Strasse ist auch nicht mehr wirklich vorhanden. Ein bisschen mulmig ist mir schon, aber die Richtung stimmt ja hehe.

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Tag224 / Velneshwar-kurz vor Rantigiri/86km

Nach 16km komme ich an die erste Kreuzung. Ich denke mir noch ziemlich einfach in Indien den Weg zu finden, an jeder Kreuzung sitzt jemand den man fragen kann. Als ich nach ca. 26km nach dem Weg frage zeigen mir 2 Leute unabhaengig von einander eine Richtung. Ihre Angabe von 80km zum naechsten Ort macht mich aber ein bisschen stutzig. Nach ein paar Kilometer drehe ich wieder um, mein Bauchgefuehl sagt mir das der Weg faslsch ist. Ich frage 2 weitere Inder nach dem Weg und die zeigen mir genau in die andere Richtung. Spaeter besichtige ich noch den Weissen Ganesha. Die Leute bringen ihm hier Opfer und in einem Raum davor fluestern sie seiner Ratte wuensche ins Ohr.

dschungelbreischlumpfhausein wunderbootbooting

Tag223 / Harnai-Velneshwar/79km

Um 6.30Uhr stehe ich auf. Alle Knochen tun mir weh. Das geht aber schnell vorbei. Im naechsten Doerfchen muss ich Wasser besorgen. Bei der Hitze trinke ca. 3-4Liter die Fahrstunde. Zum Fruehstueck bestelle ich irgendwas Thaliartiges. Isst ausser mir sonst keiner. Ich muss unbedingt an meinem Maharati(Sprache hier) arbeiten sonst bestelle ich noch Kuhauge oder so was. Oha. Schmeckt auf jeden Fall, scharf. Weiter geht, immer wieder in die gruenen Taeler rein und wieder raus auf die ausgedoerrten Huegel. So langsam mache ich mir Sorgen weil ich seit Mumbai nicht mehr Pupu war. Ich brauche unbedingt ein paar Pflaumen. Tja Stuhlgang ist der Sex des Alters und manchmal auch des Randonnoers 😉 . Heute bekomme ich noch ein super Thali zu essen. Und schlafe irgendwo im Dschungel.

thaliwat issweg daschoen

Tag222 /22.02.2009 Dighi-Harnai/80km

Nach ungeniesbarem Fruehstueck gehts los. Erstmal 25kg den steilen Pfad zurStrasse Hochschieben – Fruhesport. Im naechsten Ort gibts dann was richtiges zu essen. So Kartoffelteile mit Pow (soll Brot sein) und Chai. Die naechsten Kilometer werden spannend. Auf meiner Karte gibt es fuer die naechste „Meerzunge“ keine Faehre. Die Leute sagen aber das es eine gibt und bisher war immer alles richtig an Auskuenften. Das ist sie tatsaechlich. Sie bringt mich nach Koshi. Ich durchfahre viele kleine abgeschiedene Dschungeldoerfer. Die Leute freuen sich ueber mein besuch und sind immer fuer ein schwaetzchen zu haben. Es ist schon wieder megaheiss. Ich bin noch nicht aklimatisiert. Es wird sehr huegelig und anstrengend. Auf einmal hat die Strasse keine Belag mehr- Dschungelpiste. Wie Mogli fahre ich ueber die Holperpiste . Nach ein Paar Kilometer komme ich an einen Grosse Fluss der auf meiner Karte nicht eingezeichnet ist. Zum glueck ist man in Indien nie allein und die Leute lotzen mich zum naechsten Boot. Ein Einbaum. Was solls. Bis zum Bauch im Wasser trage ich mein Stuff auf das Boetchen. Vor lauter Aufregeung faellt mir noch mein Ragpack ins Wasser. Ist zum glueck wasserdicht. Auf der anderen Seite heisst es erstmal durch Sand schieben. Die letzten Kilometer quaele ich mich Dschungelige Huegel rauf. Mitlerweile bin ich so verdreckt als waere ich schon Wochen unterwegs. Mit 2Litern Wasser wird Abends noch geduscht und um 20Uhr ist heiabubu angesagt.

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Tag221 /21.02.2009 Mumbai – Dighi/81km

Erster Tag meiner Solofahrt. „Radonoers“ Alltag, manch einer denkt ja das ist ein Kaffekraenzchen hier. Nachts um 4 uhr geht es los, ich kann nicht mehr schlafen. Die Luft in meine Zimmer ist unertraeglich stickig. Scheiss drauf , fahr ich halt jetzt schon los. Mit der ersten Faehre schippere ich raus aus Mumbai. Durch den Dieselgestank so frueh morgens wird mir leicht schlecht. Egal, ich bin doch froh Mumbai wieder zu verlassen. Die ersten 30km radel ich trotz Muedigkeit locker weg. Die Beine sind gut, die Strecke kenne ich schon vom letzten mal. Gegen elf Uhr wird es schon richtig warm. Ich schwitze und mein Arsch tut weh, da die Strasse alles andere als gut ist. Nach 40km knallt die Sonne richtig. Eigentlich sollte ich Pause machen. Ich will aber weiter, mein Ziel ist Kashid Beach. Um 13Uhr ist es richtig Heiss. Das Atmen faellt schwer, der Fahrwind bring kaum Kuehlung. Dazu wird die Landschaft jetzt langsam Huegelig. Kleine steile Anstiege zehren an den Kraeften. Ich muss unbedingt was richtiges essen, will aber noch ein paar Kilometer machen. Nach 50km endlich Kashid Beach. Mir ist leicht schwindelig, egal, erstmal ein Omlett essen und ein Nickerchen machen. Nach ca.1h geht es weiter. Ich fuehle mich nicht wirklich besser will aber weiter, die Faehre in Murud (25km) erreichen. Mitlerweile ist alles verspannt und die Sonne knallt erbamungslos. Ich konzentriere mich nur noch auf den Verkehr und die vielen Schlagloecher. Der Akku ist alle. Erschoepft erreiche ich Murrud und finde das Boot nach Dighi. Ich muss noch was Einkaufen und schnell ein Schlafplatz finden. Es daemmert schon so langsam und ich habe noch nichts passendes gefunden. Zum Abschluss kommen nochmal heftige Huegel. Ich fahre laengst im roten bereich. „Gibts hier Rasenmaeher“ denke ich. Oha. Wohl ein Sonnenstich. Ich brauch schnell ein Platz. Nur noch eine Biegung, noch ein bisschen weiter. Mein erster Versuch ist erfolgreich. Den richtigen Richer gehabt. Nach 81km ist feierabend. Ich baue schnell mein Zelt auf und liege um 20Uhr im Bett und Penne. Ich schlafe durch bis 6Uhr morgens. Es ist noch dunkel. Ueber mir auf der Strasse laufen singend Kinder zur Schule. Hoert sich schoen an der Chor. Um 7Uhr stehe ich auf. Heute will ich 100km weiter.

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Tag220 /20.02.2009 Mumbai

Nach 10 wunderschoenen Tagen in Istanbul bin ich wieder zurueck in Mumbai. Bei solchen Zeitraumspruengen wird man ziemlich plemplem in der birne. Da hab ich auf die Frage ob ich Hindi spreche mal mit:“Nein English teschekular.“ geantwortet. Abgesehen davon ist Mumbai diesmal gar nicht so schlecht. Die Leute kenne mich noch alle und bei dem vielen Kram den ich erledigen muss ist immer Hilfe parat. Mein Fahrrad stand auch noch an Ort und Stellen, da hatte ich ja ein bisschen sorgen. Morgen frueh geht es weiter richtung Goa wo ich dann in ca. einer Woche Toddy wieder treffe. Viele neue Sachen hab ich im gepaeck (Moskitonetz, neue Heringe, Medizin, Ersatzteile,…) und einiges fliegt raus (meine Jeans, Schuhe, Kissen,…). Weiter geht also die Reise mehr demnaechst von unterwegs.

Tag204 /04.02.2009 Dubai

Wegen Uraub ist der Blog für ca. 14Tage geschlossen. Bis bald grüssle Chr

Tag200 /.01.2009 Kihim Beach
Hä wasn jetzt los? 20km südlich von Mumbai zeigt sich uns ein ganz anderes Indien. Schon von der Fähre aus kann man sehen dass die Küste einiges an Strand zu bieten hat. Eine kleine Küstenstrasse führt uns recht schnell nach Kihim. Die Leute sind wieder normal und rufen nicht „yes please“, sehr angenehm. Wir beschliessen ein Paar Tage in der nette Athmosphäre des Kihimbeach zu verbringen.
Nach deutscher Art, wird erstmal die Hütte klar gemacht. Wir pimpen den Platz auf indem wir eine Gartenmauer bauen, Müll einsammeln, Fegen, eine Terrase zimmern, eine Küche einrichten und sogar ein Kompost anlegen. Die nächsten Tage kommt auch sehr viel indischer Besuch vorbei und alle bewundern unser Zuhause. Oder was warscheinlicher ist, halten uns für kompletto bekloppt. Naja, die Inder denken warscheinlich das wie in den 70ern in Europa eine Hungersnot ausgebrochen ist, nur das die Leute jetzt mit dem Fahrrad statt mit dem VW Bus nach Indien flüchten. Was uns immer noch ein Rätsel ist, der Klostyle. Auch hier wird sehr gerne und in aller Öffentlichkeit am Strand ein Shiss hingelegt. Also baden geh ich hier nicht. Ab und zu gibts noch ein Ochsenrennen am Strand, sehr spannend. Und manchmal rennt auch mal ne Ziegenherde durchs Lager. Jetzt weiss ich auch warum die hier kein Kompost haben. Welcome to India.

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Tag198 /.01.2009 Mumbai

Indien… also diese Inder ham gut ein an der Bimse.
Bisher waren wir hauptsächlich in Tourigegenden und auf die haben wir auf jeden Fall keine Lust mehr. Am schönsten waren die 3 Cycletage, da erlebt man Indien und nicht beim Taj Mahal oder im Backpackerviertel in Mumbai. In Jaipur, Agrar und Mumbai gibts speziell ausgebildetet ultra Nervensägen die einem irgendwas aufschwatzen wollen. Und beschissen wird man wo es nur geht. Man checkt aber recht schnell was Sache ist aber wenn der Preis jedesmal höher ist als das was drauf steht (ist vorgeschrieben in Indien) ist der Spass schnell vorbei. Den Leuten kann man ja eigentlich nix vorwerfen, die Regierung machts halt vor. Spezial Touripreise auf alle Sehenswürdigkiten. So 800% mehr zahlt man da zb beim Taj Mahal. Genervt wird ständig, auch in Mumbai. Da kannste eim Typen 10mal sagen das du kein Hotel brauchts, der Schlepper wills dir trotzdem zeigen. Dazu kommen noch die Rikschafahrer, Sovenirverkäufer, Bettler, Dealer… Naja, man entwickelt so seine Strategien um die Typen los zu werden. „I´am your father, and drugs are not gooooood for your brain.“

In Indiens grossen Städten im Norden lässt sichs also nur kurz aushalten. Der Müll nimmt hier ein bisschen Überhand. Dementsprechend gibts auch viele heilige Ratten. Dazu kommt noch Mensch und Kuh die überall hin Kacken. Selsamerweise nur die Männer. Dh. an Klos kanns nicht mangeln. Der Sache muss ich mal auf den Grund gehen, ich glaube das ist Klostyle hier. So genug gemeckert, wems nicht passt, der soll halt abhauen. Und genau das haben wir dann gemacht. Geht übrigens sehr gut von Mumbai aus mit der Fähre.

Tag /.01.2009Agrar to Mumbai /1300km Zug

Wiedermal geben wir unsere Räder in fremde Hände. Kein gutes Gefühl. In 24h fahren wir von Agrar nach Mumbai. Gepennt wird in 3Etagen und ein Paar Kakerlaken sind auch dabei. Aber sonst ganz nett. „Cai, Cai, Cai, Cai, Cai, Cai, Cai, Cai, Cai, Cai, Cai, Cai, Cai, Cai,……..“

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Tag191… /19….01.2009 Agra

Taj Mahal halt. Wollt ich unbedingt sehen. So Abgehakt

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Jan 07 2009

UAE – United Arab Emirates

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Tag175 /5.01.2009 Dubai-Sarjah/52,13km

Nach einer Nacht Uraban Camping hinterm Stromhäusle erkunden wir noch ein bisschen Dubai und Sarjah. Unser Anschlussflug geht um 22.45Uhr. Der Verkehr ist die Hölle, die dicken Jeeps wollen ja schließlich ausgefahren werden. Zum Glück ist fast immer Stau. Den ein oder anderen neidischen Blick von einem Hummer fahrer haben wir auch bekommen. So ein Fahrrad bekommt in Dubei doch mehr Aufmerksamkeit.

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Tag174 /5.01.2009 Sarjah-Dubai/63,32km

Da wir 48h Aufenthalt in Sarjah haben, machen wir ein kleinen Ausflug nach Dubai. Hier gibts alles im Überfluss und mega billig. Dh. für uns erstmal 4 Scheiben Salami. Wir fahren  zum Meer und sehen, das „The World“ noch im Aufbau ist. Ganz Dubei ist eigentlich ne Baustelle, unter anderem auch das  Burj Dubai 789m isses hoch. Die Spinnen die Scheichs.

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Sep 06 2008

TURKEY

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 Tag173 /5.01.2009 Istanbul

Auf gut Glück fahren wir zum Flughafen und bekommen tatsächlich Tickets nach Indien.

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Tag168 /31.12.2008 Istanbul

Wir haben sie, die Indienvisata. Dank Ups und Visaexpress ne Sache von 3 Tagen.

Tag167 /30.12.2008 Kappadokien

Der Abschied fällt mir schwer. War ziemlich gemütlich hier und die Leute waren super.  Bevor es Nachts nach Istanbul geht werden wir nochmal mit einem schönen sonnigen Tag belohnt.

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Tag166 /29.12.2008 Kappadokien   /10km Scheewanderung

Heute haben wir noch einmal eine lange Schneewanderung gemacht. Diesmal ging es ins Rosevalley. Morgen Abend fahren wieder nach Istanbul, feiern dort Silvester und halten hoffentlich die Indienvisa in den Händen. Guten Rutsch euch allen.

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Tag165 /28.12.2008 Kappadokien   /20km 

Unsere Mission ist erfüllt. Seit Guca in Serbien haben wir die Postkarte von Lavrin für Ali im Gepäck. Ca. 3500km später überreichen wir die Postkarte einem Freund von Ali in Kappadokien.

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Tag164 /27.12.2008 Kappadokien   /14km

Eine der schönsten Landschaften die ich je gesehen habe. Heute stand ein Kurztrip mit dem Fahrrad  in das Nachbardorf an. Von dort aus hat man eine super Aussicht über die Landschaft mit ihren vielen „Feenkaminen“ (Tuffpilzen, Spargeln, Phallitis, wie auch immer).

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Tag163 /26.12.2008 Kappadokien   /ca. 7km Schneewanderung

Von Schneewanderungen haben wir noch nicht genug. Heute sind wir das Piegon Valley von hinten Richtung Göreme gewandert. Zuerst war es mehr Eisklettern und nicht ungefährlich. Der Weg führte uns durch einige Tunnel welche in den Tuffstein gehauen wurden. In einem bin ich fast steckengeblieben weil er so niedrig war.

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Tag162 /25.12.2008 Kappadokien   /ca. 13km Schneewanderung

Wir wollten nur kurz mal Spazierengehn. Nachdem wir aber ca.2h in das Lovevalley gelaufen sind gab es kein zurück mehr. Natürlich hatten wir kein Proviant dabei und nach 4h dämmerte auch so langsam. Zum Glück haben wir noch rechtzeitig wieder rausgefunden. Halb verhungert und fast erfroren.

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Tag161 /24.12.2008 Kappadokien   /600km mitm Bus

Nach all dem Hekmek mit den Visas haben wir uns entschieden über Weihnachten von Istanbul nach Kappadokien zu fahren. So am 30.12. kommen hoffentlich unsere Reisepässe mit dem Indischen Visum aus Deutschland zurück.  Bis dahin nach ungefähr 5Monaten Sommer eine wilkommene Abwechslung – Schnee und Weihnachten in Klappadokien.

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Tag?… /istanbul

Unsere Reiseroute ist ein wenig aus der Form geraten. Dazu später mehr;)

Tag?… /kizkalesi

Die Fischergang vom Goldhostel hat heute einen fetten Fang gemacht. Wir bekamen netterweise ein Paar Fische ab. Ich koch jetzt.

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Tag?… /kizkalesi

Diese Aufnahmen konnte ich nur verdeckt und unter Lebensgefahr machen.

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Tag?… /kizkalesi

Neulich bin ich mal ins Adam Kayalar das Teufelstal gelatscht. Da sieht man mehrere römische in den Fels gehauene Familiengräber mit  dazugehörigen Reliefs. Sie werden ins erste bis zweite nachchristliche Jahrhundert datiert.  Geil

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Tag Was weiss ich /immer noch hier verdammte Hacke

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Tag117… /kizkalesi

Die Küste wird ein bisschen rauer und nach und nach etwas flacher.  Als ich eines nachts von unserem Camp aus nochmal ein Paar Kilometer in letzte Dorf zurückfahre umringen mich sofort ein Paar neugierige Männer. Einer kann natürlich ein Paar fetzten deutsch und hilft mir ab sofort bei meinen Einkäufen. Er lädt mich zu sich nach Hause ein und versorgt mich mit Tonnenweisse Fladenbrot (ich glaub das ist dieses Zeug aus dem Auenland) und mit selbst eingelegten grünen Oliven. Zum Abschied gibts dann noch nen Handkuss von seinem Sohn und ne fette Umarmung.

Wir pennen an Strand. Heute mal ohne Zelt. Als ich am nächsten morgen so ca. um 4uhr aufsteh´n muss weil diese verdammten Blutsauger und Beissfliegen mich attackieren weiss ich das es richtig ist immer das Zelt aufzubauen. Aber sonst ganz nett hier.

Auf dem Weg nach Mersin machen wir Stopp bei so na Asthmahöhle. Wenn´s hilft. Die netten Typen hier lassen uns auch schön im dunkel hier unten mit den Worten „Elektrik Yok“.  Ja toll,  zum glück haben wir Strinlampen.

Wir beschliessen nicht nach Mersin zu fahren sondern in Kizkalesi zu bleiben. Hier ist´s ein bisschen ruhiger und wir haben hier die perfekten Arbeitsbedingungen.

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Tag116 /kap anamur

Heute Früh habe ich mit Schnobbi ein Ausflug zur Burg gemacht. Geich gehts weiter in Richtung Osten.

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Tag115 /kap anamur

Wir haben viele Sachen erledigt wie: Visantrag gecheckt, Kocher gewartet, Fahrrad gewartet, Isomatte geflickt, Sachen genäht…Schnorrbert oder Schnobbi steht auf Toddy.

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Tag114 / kurz vor ucari-anamur/74,21km

Die bisher schönste Strecke unserer Reise. Die Küstestrasse verläuft ca.400 Meter über dem Meer und 45 Kilometer fahren wir irgendwelche Serpentinen hoch und wieder runter. Unten kleine Buchten mit Sandstränden, Bananenpalmen, Felsen und über uns die hohen Berge des Taseli Yaylasi Gebirges. Wir durchqueren Pinienwälder und trinken Chai mit türkischen Einheimischen die  vor der Moschee im Schatten sitzen und auf den Ruf des Muezzins warten.Und wir essen natürlich jede Menge Bananen. Abends erreichen wir Anamur. Unsere Traumvorstellung von der wilden Piratenstadt wird zwar nicht erfüllt, aber mir gefällts hier trotzdem. Wir finden einen schönen Campingplatz direkt am Meer und neben einer Grossen Mittelmeerburg.


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Tag113 /kurz nach alanya-kurz vor ucari/56,76km

Nach kleinem Frühstück gehts weiter Richtung Anamur. Ein paar Kilometer weiter südlich sieht man noch die letzte riesige Hotelburg. Unglaublich was da hingeklotzt wurde. Links und rechts der Strasse sind nun überall kleine Bananenplantagen. Die Küste wird langsam felsiger und die Strasse schlechter. Wir sind froh nachts die Tourigegend „überflogen“ zu haben. An einem kleinen Strassenstand kaufen wir die ersten Anamur Bananen. Das Kilo kostet so um die 1,50YLT(75cent), sie schmecken ziemlich süss.Die Strasse verläuft immer kurvenreicher an der höher werdenden Küste entlang.Unten an der Küste sehen wir alle naselang einsame Strände in super schön gelegenen Buchten. Die Verlockung ist gross hier ein Paar Tage zu verbringen.

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Tag112 /kurz nach antalya-kurz nach alanya/146km/7:30:00h

Mit leichtem Rückenwind und auf guter Strasse „fliegen“ wir in Richtung südosten.

Nach ein paar Kilometern landen wir zufällig in Side. Ein Touristenort fest in deutscher Hand. Zum Glück ist Nebensaison und es treiben sich nur noch ein Paar Opa und Omas rum. Wie wir von Mesut einem Verkäufer in fliesendem deutsch gesagt bekommen. Eine von den Omis fotografiert mich auch noch. Höchste Zeit die Biege zu machen. Wir fahren die Küste weiter entlang und es erscheinen immer grössere und abartigere Hotelburgen. Inzwischen ist es dunkel geworden und wir beschliessen noch über Alanya hinaus zu fahren. Ein Hotel sieht aus wie Dagobert Ducks Geldspeicher. Nach 146 Kilometern reichts für heute und wir finden zum Glück ein recht schönen Platz zum campen direkt am Strand. Grillen, Essen, Schlafen

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Tag111 /antalya-kurz nach antalya /20km

neue Schuhe gekauft/Toddy neuer mpütsch Player/Heringe im Baumarkt...So langsam bereiten wir uns auf den Winter vor. Hört sich für uns noch sehr weit weg an da wir  tagsüber noch ca. 30Grad haben. Aber im Osten erwarten uns bald sehr hohe Berge und warsch. jedemenge Schnee. Mal sehen wo wir langfahren. Wir versuchen jetzt unser Visum für den Iran über Iranianvisa zu bekommen.

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Tag105 /29.10.2008  Cirali Etwa 2km von Cirali entfernt liegen die Khimara. Ich bin da mal hingelatscht und hab die Teile genauer unter die Lupe genommen. Ziemlich geil sowas und spannernder als die ganzen Tempel die man hier so anglotzen kann. Die Feuer werden warsch. durch Methangas entzündet und man kann sie nicht löschen. Mir kam direkt der Gedanke so ein Flämmchen mal auszupinkeln. Später bin ich dann noch rüber nach Olympos gelaufen. Sehr templig hier, aber ganz nett. Mir sind aber zu viele Touris hier die alle in den komischen Baumhäusern pennen. Bin ich Tarzan. khimaira-feuerhoellenschlundwill-grillenolympos Tag104 /28.10.2008 Kas-Cirali/133km/7:51:23h Heute hab ich mich schon mal auf den Weg Richtung Antalya gemacht. Direkt bei Kas gehts erstmal 500m hoch in Berge. Nach einigem auf und ab erreiche ich Kale (Myra, da wo der Nikolaus herkommt), passiere Finike und lande schliesslich in Kumluca. Neben Attatürk beten die Nativs hier noch verschiedene Obst und Gemüsesorten an. In Kale und Kumluca ist´s die Tomate und in Finike stehen überall Statuen von Orangen rum. Crazy. Da ich recht früh dran bin und die Regenwolken welche in den Bergen hängen sich ein wenig verzogen haben beschliesse ich den nächsten 500er anzugehen und noch weiter nach Cirali zu fahren. Da sich der 500er Pass als fast 1000er erweist muss ich ganz schön kämpfen um die andere Seite zu gelangen. Die Knie und Arschschmerzen ignoriere ich mal und erreiche schliesslich den Pass mit Blick auf den Vulkan Olympos. Jetzt geht es nur noch bergab nach Cirali (shit übermorgen muss ich wieder 500m rauf um die Strasse nach Antaly zu erreichen). Bei Cirali sind die Khimara, immer brennende Feuer in Felslöchern. Schau ich mir mal an und nehm ein bisschen Tavuk (Hühnchen) zum Grillen mit. Ach ja, hab heute noch 2 Rekorde gebrochen: meine 124km auf Grace2 übertroffen und unseren Tagesrekord geholt. Toddy bin gespannt wann du angreifst. Ps: da war noch Luft;) Nachtrag Kas: nach 4000km hab ich den ersten Platten. Lag aber eher an dem Bergausflug von mir. Ich bin durchs Stachelschweinvalley geradelt. Die Disteln hier sind hart und spitz wie kleine Nägel  paesschenkakao Tag101-103 /  Kas Ab gings nach Meis (ne Griechische Insel kurz vor Kas) für ein Visarun. jetzt können wir nochmal 3Monate in der Türkei bleiben. fifinchenrieke-zu-besuchits-a-dreamjogeile-leitermr-wilsonkunstkaesezeytin(olive)kasrobinson-und-freitag-beim-visarun Tag100 /24.10.2008  Kas Wie der Zufall es so will werden wir an unserem 100ten Reisetag mit dem langersehnten Paket aus Deutschland beschenkt (mit nur superwichtigen Dingen). Zum Glück hat es Schlussendlich nur 67 Tage gebraucht bis es über duzenden von Umwegen nun in den Händen halten... yehaaa-uga-uga-paketpaket-goilpaketle Tag98 /22.10.2008  Kas sorry-nekitchenbeachlife Tag94 /18.10.2008  Esen- kurz vor Kas(kleines Tal)/63km Wir fahren die superschöne Strecke von Kalkan nach Kas. Als wir die 4000km auf dem Tacho haben halten wir an um darauf anzustossen. Just in diesem Moment kommen Gernot und Helga mit ihrem Caravan um die Ecke. Die beiden schenken uns eine Dose mit Wiener Würstchen. Ein besseres Ohmen gibts nicht. Vielen Dank dafür. Da wir morgens nach Kas reinfahren wollten, beschliessen wir kurz davor in einem kleine Tal zu Pennen. Als wir dann Nachts beim Lagerfeuer sitzen und die Würstchen verspeisen werden wir von riesigen grunzenden Insekten eingekreist, die die ihr aus dem King Kong Film kennt. Wir greifen die Biester an, müssen aber schnell den Rückzug antreten. Mir gelingt noch ein spektakuläres Bild und wir können den Bestien einige Gliedmassen abnehmen. Kein Scheiss. nach-kasschluhuchtbeuteschluchtheinz-schielmann4000km-toddy4000km panorama-küste Tag87-94 / Selcuk-Cine-Mugla-Göcek-Fethiye Wir fahren durch die Berge weiter in den Süden. Ganz schön anstrengend hier. Der Strassenbelag ist nicht der beste und es geht auf und ab. Die Berglandschaft ist schon sehr geil, endlich mal ein 3000er am horizont. Ab dem Marmariszipfel wirds dann traumhaft. Hohe Berge in kombination mit Küste und Strand. Was gibts geileres. Alles ist guta bis auf das Iranvisum. Meins wurde abgelehnt und von Torstens gibts noch nix neues. ne Unterwegs lernen wir noch von 2 Schäfern die um 6Uhr morgens vor unserem Zelt auftauchen wie man eine Herde zusammenhält ohne Hunde. Einfach grosse Steine nach oder auf die Schafe werfen und dabei seltsame Laute von sich geben. Beispiel: Pfeif, BRRRRRrrrrrr, zzzzzzzzzzz, rozt, ksss, Pfeif tjaunterwegsbergepassfoto1bucht2buchtcampingzoofitneesprogrammseepassfoto2göcekgöcek---mit-tayipähähähäähägöcek-marinafethiye-buchtmarmariszipfel Tag86-87 /11.10.2008   selcuk(ephesos)    Halten uns ein paar Tage in Selcuk auf. Damit mir nicht langweilig wird gehe ich meiner Lieblingsbeschäftigung nach, Biken. Diesmal ohne Gepäck und Schnickschnack. Die Tempel können warten. b1b2ohaselcukephesos Tag83 /08-7.10.2008   Küste-Ephesos /40km urlaub2küsteurlaub Gestern eine schöne Bucht zum Baden entdeckt. Heute in Selcuk angekommen. Morgen beginnt das Apnoe training. Iyi Günlär Nachtrag Ramadan: Dann war ja noch dieser Ramadan oder Ramasan wie man hier auch sagt. Dh. 30 Tage wird tagsüber gefastet und nach Sonnenuntergang geht die Post ab fresstechnisch gesehen. Die Hardcorefaster trinken noch nicht mal was, wie das geht weiss ich aber auch nicht. In Istanbul sieht man das auf jeden Fall nicht so eng und als Reisender darf man ja eh was essen. Interessant wurds dann bei Bandirma. Als wir in der Schule gepennt haben  hat uns gegen 3Uhr morgens auf einmal megalautes Getrommle geweckt. Irgendwie gespenstisch. Da geht dann so ein Typ mit na Trommel rum und weckt die Leute. Die stehen dann glaub ich Nachts auf und Essen sich nochmal so richtig voll. Nach der Fastenzeit ist dann "Weihnachten" oder Bayram, dann gibts überall Süssigkeiten und mann trink auch mal nen Raki Tagsüber. So ich hoffe das der Blog jetzt nicht gesperrt wird wegen dieser unqualifizierten Aussage, so wie You Tube ;). Wie es wirklich ist: Ramadan Tag80-82 /05-7.10.2008   Izmir-Küste/60km Ham hier kurz mal aufgetankt und ich hab ein bisschen die Stadt erkundet. Jetzt gehts weiter nach Ephesos ein bisschen Urlaub machen und überlegen wie es weiter geht. izmir-panorama Tag /-04.10.2008  Canakkale-Ayvalik Vorbei gings an Troja, Kolonia, Assos...super zum Radfahen da. Eines Abends sass dan mal so ein Skorpion auf meinem Rücken. Sehr unangenehmes gefühl, besonders weil er dann kurz weg war und als ich ihn wieder sah wollte er  in meine Hosentasche kriechen. Torsten hat in dann weggehauen. Wir standen dann glaub ich den rest des Abend. 3000kmturkisch-delighttraumstrasse-nach-assosDSC01221assosassos-2lesvos-greecekueste-bei-trojacanakkalesudlich-von-kolonia Tag /09.2008  Istanbul-Bandirma-Canakkale Früh morgens nehmen wir die Fähre nach Bandirma und überqueren das Marmarermeer. Nach 2h überfahrt geht die fahrt endlich weiter. Ein paar Kilometer nach Bandirma beschliessen wir eine kleine Küstenstrasse entlang zu fahren. Super schön da bis es anfängt zu regnen. Nach kurzer Zeit blockieren vor lauter Schlamm die Räder ,wir sind kompletto durchnässt und kühl wirds auch langsam. Nach einiger Zeit lässt der Regen nach und wir erreichen schliesslich ein kleines Örtchen in dem wir die Räder sauber machen und dank der netten Nativs da auch ein Schlafplatz in einer alten Schule finden. Abends schaun wir noch kurz in der äh "Dorfkneipe" auf einen Cai vorbei und quatschen ein bisschen mit den alten Herren dort. Irgendwie können die auch alle Deutsch hier. in-bandirmaregen-am-mamarermeersauwetterein-dülmner1000Tausendfüssler Tag /09.2008  Schwarzes Meer Sturm Weil ich noch auf das Paket warten will, beschliessen wir die Zeit zu nutzen und ein Ausflug ans Schwarzmeer zu machen. Istanbul nördlich rauszufahren kann ich nur empfehlen. Ganz schön die lange Uferpromenade. In einem kleinen Fischerörtchen kaufen wir frischen Fisch den wir später auf den Grill haun. Ziemlich rough die Küste da oben. Liegt vielleicht auch an dem Sturm der mich fast aus dem Zelt bläst. der-erste-platte...stuermchensturm-am-schwarzenmeerschwarzesmeeeerkumphir-atombombe Tag65-66 /18-19.09.2008  Istanbul/Beshiktas Aus dem Keller gings aufs Dach von Kathrin, die uns die nächsten Tage begleiten wird. Ich renn  jeden Tag zur Post und  nerv die Typen da wegen dem Paket. Irgenwas ist da wohl schiefgelaufen. Egal Beshiktas ist auf jeden Fall ein Umzug wert. dachterassedachterasse-2fruehstueckwas-macht-der-datuerkisch-fruehstueck Tag64 /17.09.2008  Istanbul Heute habe ich einen Ausflug auf die Adalar Inseln gemacht. So langsam reichts mir mit Istanbul und ich war froh ein bisschen auf einer der autofreien Insel biken zu können. Morgen müssen wir aus unserem Radlerkeller raus in dem wir uns mitlerweile schon zuhause fühlen. Ich werd übrigens gerade zum Katzenfreak. In Istanbul gibts viele davon. Das da unten ist Fritzle unsere Kellerkatze. feierabendfritzleadalar-inseln-2adalar-inselnessen Tag53-63/ 06-16.09.2008  Istanbul Aaaaaaalter wir haben die Bosporusbrücke überquert. Ist eigentlich verboten mit dem Fahrrad. Die beiden Polizisten auf der Brücke konnten uns aber nicht  aufhalten. Bzw. die wussten nicht so recht was sie mit uns anfangen sollten, da haben sie uns durchgelassen. Aus eigener Power Asien erreicht,  ein gutes Gefühl. In Kadiköy durften wir bei Sezin und Melek pennen. Tesekkür ederim sag ich. Waren super Tage da in Kadiköy. Viele Grüsse auch an Jean, mit dem wir ein Paar Tage den Keller geteilt haben. Ohne ihn wäre ich nicht so easy nach Istanbul reingekommen. Nachdem ich Torsten verloren hatte bin ich ohne Karte die Autobahn nach Istanbul reingeheizt -Lebensgefährlich. Aber nach ein paar Kilometern stand dann Jean am Strassenrand und wir sind zusammen reingefahren und haben Torsten gesucht. Super Typ (das war Chritianranto) ISTANBULmomentchen-malüberfahrt-nach-asien---bosporus-brücke-2

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Aug 22 2008

BULGARIEN

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Tag35/19 .08.2008  Pirot-kurz vor Sofia/72,88km

Heute sind wir nach Bulgarien gedübelt. Die Grenzbeamten haben uns natürlich für komplett irre gehalten und  nicht weiter nach „24h Meldeplichtzetteln“ gefragt.

bulgarien3bulgarien-grenzebulgarien2bulgarien

Tag36-38/20-22 .08.2008  Sofia

Sofia ist glaub ich ne schöne Stadt. Ich hab aber leider noch nicht viel von ihr mitbekommen. Ich hab rohes Fleisch(Mett) gegessen und prommt die Quittung bekommen. Jetzt freu ich mich schon wieder drauf morgen in die Berge zu fahren.  Das Hostel hier nervt mich auch. Zu viel menschliches Strandgut hier.

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Tag39/23 .08.2008  Sofia-Iskar Stausee/57km

Die fahrt aus Sofia raus in Südlichen Berge fällt uns leichter als gedacht. Recht schnell ändert sich die Landschaft und grüne mit Mischwald bewachsene Hügel dominieren das Bild. Nach ca. 37km erreichen wir den Iskar Stausee. Unsere Erwartungen sind recht hoch. Wir haben Bock auf Natur und auf ein bisschen Badespass. Leider ist der See nich wirklich schön und kompletto zugemüllt. Was auch noch nervt ist das sich das kleine Bergsträsschen als LKW Transitstrasse entpuppt. Wir wollen endlich mal weg von
dem vielen Verkehr. Fuck egal, wir beschliessen noch ein Stückchen weiter zu fahren und uns ein Pennplatz zu suchen. Ein paar kilometer weiter finden wir an einem kleine Berflüssen, mit Blick auf die 2000er, eine eigentlich ganz schöne Stelle.

Der Radonörskoller geht im Lager um. Das Lärmige Betonwerk um die ecke trägt auch nicht gerade zur besserung bei. Wir liegen am Bächle und sind beide ziemlich unzufrieden. Alles nervt gerade. Wir wollen mehr Abenteuer und mehr Wildniss oder zumindest ein
Pivo. Die Bergroute die wir Geplant haben ist wohl auch nicht sehr vielversprechend. Wir überlegen unseren Plan ein bisschen zu ändern und entweder richtig in die Berge zu hiken oder direkt nach Istanbul durchzuknallen. Torstens Idee 200km am Tag zu fahren begeistert mich sofort. In 3Tagen nach Istanbul und endlich aus Europa rauszukommen, das wärs. Das ganze wird wohl erstmal nichts. Ich bin noch zu angeschlagen von Sofia und bei Torsten bahnt sich gerade irgend eine Grippe an. Da Moskitotime ist und sich die Blutsauger vom Deet nicht stören lassen bauen wir ziemlich gerädert unsere Zelte auf.
Wer zum henker Ballert hier eigentlich die ganze Zeit rum. Fuck das war ziemlich nah. Nicht weit von stehen auf einmal 2 Typen mit Gewehren. Wir grüssen vorsichtshalber mal ganz freundlich und um jede Verwechslung mit Karnickel auszuschliessen schwenken wir nochmal die Isomatte.
Um  heute doch noch ein Highlight zu haben testen wir mal den Wasserfilter und so ne Reinigungstablette an. Verdursten werden wir heute auf jeden Fall nicht. Schaun ma mal was morgen so geht. Vielleicht schreib ich ja ein Buch. Ohne Rechtschreibregeln. haha

Tag40/24 .08.2008  Iskar Stausee

Tag41/25 .08.2008  Iskar Stausee-übern Berg/30km

Tag42/26 .08.2008  Berge /43,3km

Wir bleiben bis mittags auf der schönen „Alm“. Als ich morgens schlaftrunken aus dem Zelt krieche sehe ich als erstes ein paar Schafe auf unsere Zelte zusteuern. Mit der Herde kommen natürlich auch noch 3 fleisige Hirtenhunde mit, die ihre Schäfchen beschützen wollen und denen sind wir natürlch ein Dorn im Auge. Ich kann gerade noch in mein Zelt hechten, da haben die Hunde schon unsere Zelte umstellt und bellen uns zusammen. Nachdem die Herde vorbei gezogen ist, lassen auch die Hunde ab. Vorher nehmen sie aber noch unsere Mülltüte auseinander. —Nachtrag Nis: Meine erste Hundeerfahrung. Bei meiner Solo-Nachtfahrt durchquere ich ganz früh morgens ein paar Dörfnchen. In einem sitzt so ein Köter auf der Strasse und bewacht seine Hütte. Ich bin der Störenfried und der Hund will mich natürlich vertreiben indem er mir Zähneknirschen an die Wade will. Ich geb gas wie noch nie und kann das Vieh irgendwie abschütteln. Ganz aus der Puste fahre ich um die nächste Kurve und sehe das die ganze Dorfstrasse voll mit Wachhunden ist. Sehr unangenehm von so einem Mob verfolgt zu werden.

Wir beschliesen heute noch einmal tiefer in die Berge zu fahren und biegen bei Samokov erneut Richtung Rial Nationalpark auf. Auf unserer Karte ist ein schöner See in den Bergen eingezeichnet, da wollen wir hin. Nach ca. 15km Aanstieg merken wir das es doch eine längere fahrt bis dahin wird. Ein kleines Berggewitter hält uns auch noch auf. Wir beschliessen auf halben Weg zu campen und machen es uns am Feuer bequem.

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Tag43/27 .08.2008  Bergtal-Stausee 1820m/57km

Als wir morgens bei Frühstück sitzten kommen plötzlich 2 Radreisende aus Holland vorbei. Nach einem kurzen Schwätzchen leihen uns die beiden netterweise ihre Karte die ein bisschen genauer als unsere ist. Danke nochmal dafür. Wir erfahren auch das es zum See doch noch ca. 20km Holperstrasse sind.  Macht nix, wir freuen uns eher. Die Strecke ist zwar anstrengend aber dafür mega schön. Oben angekommen werden wir mit einer super Aussicht und einer tollen Landschaft belohnt. Und angeblich ist da oben der höchste Punkt den man in Bulgarien mit dem Fahrrad erreichen kann (1820m).

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Tag44/28 .08.2008  Stausee-Velingrad/48,7km

Tag45/29 .08.2008  Velingrad-Plovdiv/98km

Ich wollte eigentlich immerschon ne Ameisenfarm haben. Jetzt hab ich ne Wanzenstrasse.

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Tag46/30 .08.2008  Plovdiv

Hiking Hostel

Tag47/31 .08.2008  Plovdiv-Haskovo/84km

Tag48/01 .089.2008  Haskovo-Greece/95,5km

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Aug 01 2008

SERBIEN

Published by under 04 SERBIEN

  Tag14/30.07.2008  Osjek-Bac/85.38 km/4.58.39h

Heute fahren wir mal nach Serbien. Mal schaun wie die da so drauf sind. Direkt an der Grenze treffen wir auf den Donauradwerg (R1) den wir bis Belgrad fahren wollen.

1000km

Tag15/Tag16/01.07. 2008  Bac-Novi Sad/77 km

Nachdem wir gestern lange durch die Pampa gefahren sind wollen wir heute so schnell wie möglich nach Novi Sad. Auf halben weg dahin machen wir die ersten Bekanntschaften mit Serben. Mit dem ersten quatschen wir ziemlich lange und wissen jetzt alles über Serbien, Schlangen und seine unehelichen Kinder in Deutschland. Der nächste fährt mit dem Mofa an uns vorbei, dreht wieder um, hält an, haut irgendwas auf Serbisch raus und drückt uns 2Pivos in die Hand. Hvala Prost Mahlzeit.

In Novi Sad angekommen steigen wir Downtown Hostel ab. Ein gemütlicher Laden mitten in Novi Sad. Wir beschliessen hier 2 Nächte zu pennen und uns wieder auf Vordermann zu bringen. Novi Sad gefällt mir gut. Eine ziemlich schöne Stadt mit unglaublich vielen schönen Frauen. Ich hab heute beschlossen Serbe zu werden. Die passende Tschetnikfrisur hab ich auch schon.

(Novi Sad ist dem ein oder anderen vielleicht ein Begriff durch das Exit Festival oder durch den Kosovo-Krieg. Die NATO hat die Stadt 1999 Bombadiert weil Serbien unter Milosevic den Ramboulliet  Vertrag nicht unterzeichnete.)

Tag17/Tag18/02-03 .08.2008  Novi Sad-Belgrad/85,87 km

belgr._bombbelgr._bomb-2belgrad

Tag19/04 .08.2008  Belgrad-kurz nach Belgrad/51,96 km

Fuck verfahren

Tag20/05 .08.2008  kurz nach Belgrad-Cacak/115,09km

Heute haben uns Tausende von Nacktschnecken angegriffen. Die Schleimdinger kommen nachts aus ihren Loechern und Flitzen ueberall hin. Eine hat sich Bungeeartig an ihrem Schleim von meinem Zelt abgeseilt. Torsten hat heute die Nacktschneckenschleuder erfunden.

schnecken

Tag21/06 .08.2008  Cacak-Guca/39,95km

GAS GAS GAS….

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guca


Tag28/13 .08.2008  Guca-Kraljevo/60km

Ausnuechtern im Kloster Zica. Nach dem Trompetenwahnsinn sehr erholsam.

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Tag30/15 .08.2008  Kraljevo-Krusevac/59,52km

Nachdem wir gestern erst sehr spaet aus Kraljevo losgekommen sind mussten wir doch mal ein Stueck im Dunkeln zuruecklegen. Das ging gar nicht. Viel zu viel LKWs deren Hupe einen fast vom Fahrrad blaest. Gezwungenermasen haben wir dir naechstbeste Abzweigung genommen und bei einem Rohbau angehalten. Vor dem Haus standt ein Stockbesoffner Typ der gemeint hat wir sollen uns einfach in das Haus legen und gut is. Die Baustelle stellte sich recht schnell als das Clubheim des Oertchens herraus. So um 7Uhr morgens kam dann der Platzwart der auch schon einige Slibovic gefruehstueckt hatte und hielt uns erstmal fuer Einbrecher. Nachdem wir ihn ueberzeugt hatten das wir nur 2Voegel sind lud er uns erstmal zu sich nach hause auf ein Kafa ein. Wir Kaffee und er und sein Kumpel Slibovic. Živeli!

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Tag31/16 .08.2008  Krusevac-Nis/80kmrastplatz

Tag32/33/17-18 .08.2008  Nis

Sehr entspanntes Hostel fast für uns alleine gehabt. Sehr erholsam.

nis

Tag34/19 .08.2008  Nis-Pirot/75km

Is ne ziemlich schöne Strecke von Nis nach Pirot. Auch weils 70km fast nur bergab geht. Vorsicht aber vorm Verkehr und den kleinen Tunnels. Licht an.

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Aug 01 2008

KROATIEN

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 Tag11/  Cakovec-irgendwo in Kroatien/88.88 km/4.52.43.00h

Highlight war der Weg an der Drau. Wir konnten weite Strecken auf dem Damm zurücklegen. Nachmittags sind wir an die Stelle gekommen an der die Mur in die Drau Mündet. Hier war ein kleines Festchen auf der Kroatischen und Ugarischen Seite.

fest an der draufest an der draufest an der drauan der drau

Tag12/28.07.2008  Pampa-Virovitica/103,5 km/5.31.00h

Wir fahren durchs Kroatische Hinterland undflüchten vor Moskitoschwärmen, ausgesetzten Babykatzen und sonstigen Zeug.

smutje at workgps hat hungerunsere karten

Tag13/29.07.2008 Virovitica-Osijek/90.83 km/5.15.00h

Wir kommen so langsam ins ehemalige Kriegsgebiet (Kroatien-Krieg ). Wir versuchen uns den Tag einzuteilen und fahren früh morgens los und machen dann mittags eine Siesta. Die Sonne knallt ziemlich. Abends kommen wir in Osijek an. Eine sehr schöne Stadt nah an der Serbischen Grenze. In Osjek selbst sieht man noch Häuser mit Einschusslöchern und um die Statd rum gibt es noch ungeräumte Minenfelder. Wir fahren zügig richtung Serbien.

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Aug 01 2008

SLOWENIEN

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 Tag10/ Bad Radesberg-Cakovec/86,05 km/4.54.04h

Heute sind wir durch Slowenien gefahren.Hier pisst man auch gerne mal gegen sein eigenen Traktor.

slovenijatanken

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Jul 24 2008

GERMANY/AUSTRIA

Published by under 01 GERMANY/AUSTRIA

 Tag01/17.07.2008  Siegsdorf-Hallein/62,72 km/3.28.00h

Endlich ist alles erledigt und es kann losgehen. Auf den letzten Drücker habe ich mir noch low-rider besorgt. Und der Rechner ist auch fast eingerichtet. Ab gehts Richtung Salzburg. Es pisst in strömen.

Siegsdorf_1Siegsdorf_2Salzburg

Tag02/18.07.2008  Hallein-Radstadt/65,73 km/3.59.58h

Zeltplatz

Heute haben wir zum ersten mal den Benzinkocher angeschmissen. Erstmal für 46,3cent getankt. Und dann fast ausgeflippt beim anmachen. Das bedarf doch ein bisschen Übung. Smutje hat heute Sauerkraut auf dem Speiseplan. Das  wird sich später noch rächen.

Tag03/19.07.2008  Radstadt-Mauterndorf/44,59 km/3.13.00h

der Passder Pass mit Toddyder halbe Passblick nach untenwir dachten wir wären obenDer Tauernpass steht bevor. 1790m gehts rauf bei 14% Steigung. Ganz unten reisst mir erstmal die Kette. nach kurzer Reperatur kann es aber weiter gehen. Das fängt ja gut an. Zur belohnung gibt oben erstmal ein radler. Fuck die Resi sagt wir müssen noch 500m machen. Leicht angeprallt überqueren wir den Pass und flitzen mit 50kmh wieder runter.

Tag04/20.07.2008  Mauterndorf-Judenburg/96,12 km/5.12.00h

vespercheck upfast onlinetamsweg

Wir fahren den R2 Murradweg lang. Fast nur Bergab richtung Graz.

Tag05/21.07.2008  Judenburg-Leoben/96,12 km/5.12.00h

Tag06/22.07.2008  Leoben-Graz/70 km/

Wir sind spät Nachmittag in Graz angekommen und  haben dort Doris getroffen die uns 2Tage beherbergt hat. Grosse Lob an Doris für die Blaubeerplatschis oder so ähnlich. Die warn sehr lecker.Leider musstenwir super viel kram besorgen und an den Rädern rumschrauben. Da ging viel Zeit drauf. Am ende hab ich ein Paket geschnürt und nach Hause geschickt. Unter anderem mit den Lowridertaschen. Mit den Dinger hat mein Rad geflattert ohne Ende. Ausserdem sind mir weniger Taschen lieber und nat. weniger Gewicht. (ca.4kg sind nach Hause geflogen). Meine Hände kribbel auch wieder. Fuck

mit doris in grazlecker

Tag09/24.07.2008  Graz-Bad Radesberg/81,81 km/4.45.15h

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Jun 14 2008

An der Mosel ist s auch schön

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2 Tage bin ich mal an der Mosel langgeheizt. Von Koblenz nach Trier, das waren ca. 220km. Am ersten Tag hab ich 124km in 4.30h gemacht. Am 2. Tach etwa 92 in 4.10h (reine Fahrzeit). Grace 2 hats bisher ausgehalten puha, jetzt kanns losgehen.


weinmosel örtchenmosel-brueckesonnerand124km

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Apr 23 2008

Sardinien

Published by under sardinien testtour


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1.Tag 21,8 km

Die Küstenstrasse nach Bosa ist herrlich, aber die Steigungen machen uns zu schaffen. Verschätzt haben wa uns mit den Bergen, der Sonne und mit dem starken Gegenwind. Irgendwann geht uns auch noch das Wasser aus. So beschliessen wir nach schlappen 21,8 km zu campen. Zum glück finden wir einen Fluss (zwei Sardische Typen mit Macheten kommen aus dem Busch und sagen mann könne das trinken) und einen schönen Platz. Wir müssen also nicht verdursten.

Steilkueste-Algehro-Bosa-02Steilkueste Alghero-BosavesperSiestane-Abfahrt

2.Tag 25,38 km

Langsam gehts weiter nach Bosa. Dort angekommen fängts ein bisschen an zu schiffen, und wir sind froh einen guten Schlafplatz direkt am Fluss Temo gefunden zu haben. Die Nasen sind schon ziemlich rot, vielleicht hätten wir die mal eincremen sollen.

rast-unterm-sisa2rast-unterm-sisabosa-campbosa-kitsch

3.Tag 52,13 km

Von Bosa nach Macomer. Es regnet, aber egal, klar ist das Füsslinge her müssen, oder nach Mephisto Art ein Paar Tüten an die Füsse. Vorbei an Korkeichen und weiten Grasweiden durchqueren wir nach einer geilen Abfahrt Macomer. Solangsam machen wir uns Sorgen um den Schlafplatz, verfahren uns kurz und finden endlich bei so na Kirche und nem Nuraghe (Steinhaufen) ein trockenes Plätzchen. Nachts wirds ziemlich Kalt, man kann den Atem sehen. Muss ein Hochplateu sein haha. Dann hat meine Matte auch noch ein Loch. Ne ziemlich ungemütliche Nacht.

steinhaufen-handkorkwaldKirchencampkirche

4.Tag 53,42 km

Herrlich, Sonnenschein. Erstmal Sachen trocknen und Frühstücken. Es gibt Ricottkäse mit Zwiebeln. Schmeckt richtig scheisse. Dann gehts los, bergab und mit Rückenwind richtung Nuoro. Unterwegs knallt mir noch der Gepäckträger runter. Die schrauben haben sich gelöst. Zum glück ist es nicht bei na Abfahrt mit 50kmh Passiert… Kurz vor Nuoro, fahren wir auf einem superschönen Strässchen, mal ganz ohne Autos. Nuoro selbst ist ein Bergghetto, also nicht s wie weiter. Im Tal finden wir eine schöne Wiese zu campen, mit Blick auf den Supramonte.

am-fuss-des-supram.M.CorrasiSupramonte-

5.Tag 73,39 km

Heute Nacht wars wieder kalt, arsch kalt. Selbst das anziehen aller Klamotten (Jeans mit kurzehose drüber) hat nix gebracht. Meine Nasenspitze war schon schwarz vor Kälte. Ah ne doch nicht, war nur Kettenschmiere. Morgens siehts dann schon wieder besser aus. Die Sonne scheint in unsere Zelte. Heut wollen wir ein Campingplatz anfahren, was auch nötig ist. Wir stinken bis zum Himmel. Leatherface sagt zu mir „irgendwie Minzig“, das hab ich schonmal wo gehört. Da der Camping zu hat müssen wir leider direkt am Strand mit Blick aufs Meer Zelten.

aus-dem-ZeltpostkarteZelt-am-Meer

6/7.Tag 40,01 km

Ne gemütliche Fahrt zum nächsten Campingplatz. Unterwegs haben wir ein an einem karibisch schönen Strand Siesta gemacht. Ansonsten: Duschen, Waschen, Fahrrad schrauben… Der Wind blässt ziemlich heftig die Nacht.

wqaschungpaeuschen

8.Tag 52 km

Heute haben wir Strcke gemacht, und unser Ziel kurz vor Olibart zu Campen erreicht. Zwar neben einem Friedhof, aber bei der Knoblochomenge die wir verdrücken kein Problem. Achja diese Flamingos haben wir auch noch gesehen.

friedhof

9.Tag 53,1 km

Über Olbia und durch mehrere Shoppingmalls gings dann weiter richtung Costa Smeralda. Wir haben uns gegen Aga Kahns Bonzen Porto Cervo entschieden und wollen lieber nochmal in die Berge fahren. Richtige Entscheidung. Obwohl wir uns kurz verfahren und von einem Gewitter verfolgt werden erreichen wir das schöne Bergdörfchen St Pedrino. Herrlich diese Landschaft. Vor Lauter Bergdorf vergessen wir Zeit ein Bisschen und müssen schliesslich im dunkeln ein Schlafplatz suchen. Im Regen.

10.Tag 56,23 km

Nach durchregneter, Stürmischer nacht scheint zu Glück wieder die Sonne. Bei Palau haben wir uns den „Felsbären“ angeschaut und sind dann noch ein letztes mal durch die Bege richtung Costa Paradiso geheizt. Direkt am Strand, in einem Pinienwäldchen konnten wir unser Zelt aufschlagen und endlich was köcheln. Heute Resteessen. Reis mit Gemüse. Gekocht habe wir den Reis mit Meerwasser, nicht zu emfehlen. Zu guter letzt gabs in der Idylle noch ne Fastschlägerei im Mondschein. Muss wohl an der Überdosis Salz gelegen haben.

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11.Tag 56,23 km

Weiter gehts, nach Castellano einer super schönen Küstenstadt. Kurz danach finden wir auch ein Perfekten Pennplatz mit Blick aufs Meer. Achja, unterwegs muss ich wäredn der Fahrt mein Tacho anstecken. Zack fliegt das Teil in hohem Bogen auf die Strasse und 2 kleine Italiener fahren drüber.Naja Selberschuld. Erstmal ein Dreher Trinken und den Sonnenuntergang geniessen.

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12.Tag 71 km

Der Teufelsritt. Die letzt Etappe geht zurück nach Alghero. Mit Rückenwind heizen wir in Rennradmanier durchs Flamingoflachland. Am Flughafen checken wir nochmal ob die Kartons da sind, und dann gehts auf den Campingplatz auf dem wir noch 2.Tage relaxen.

drehermephisto

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