Der “freesolo-cyclist” Blog ist ein Projekt von mir, welches ich
seit etwa einem Jahr betreibe.
Da ich für meine Reisevorbereitungen immer sehr viel
Informationen von diversen Blogs bekommen habe und meine
Touren immer neugierige Fragen aufgeworfen haben,
beschloss ich selbst einen zu führen. Vielleicht kann ich damit die
ein oder nützliche Information weiter geben.
Dabei liegt mein Hauptaugenmerk auf den Themengebieten:
Radreisen, Bergtouren und Ultrah-Light und fülle damit neben
diversen Ultra-Lightblogs und Outdoorblogs eine kleine Nische.
Hallo alles fit for fun. Das ist der letzte Beitrag auf diesem kleinen Blog. Vielen Dank fuer euere Besuche und besonders fuer eure vielen Kommentare. Die haben fuer einige Lacher gesorgt und uns das ein oder andere mal angespornt weiterzuradeln. Machst gut bis bald mal wieder in Deutschland oder sonst wo auf der Welt. Und denkt dran ” If the cycling god takes place….
Von Pattaya sind wir mit dem Zug nach BKK gefahren. Sehr erholsam nach der Begegnung mit dem Pattaya Emil und seinen Kumpels. Bkk war nochmal ziemlich geil. Ich steh auf Bangkok und cycle hier gerne ein bisschen rum. Es gibt immer wieder was neues zu entdecken wie die “respekt the Budhhhhhhhhhha” Fischfutterung. Der Koenig hat diesmal wieder nicht Hallo gesagt, der hat ja auch besseres zu tun. Geshoppt haben wir einiges, jetzt koennen wir auch ohne Fahrrad wieder unter die Goofys aeh Leute. Eigentlich wollte ich noch nen StatistkEintrag machen lohnt aber nicht. Nur kurz:Nach einem Jahr:
Christian: 4 Platte, einmal Kette gerissen, eine Oese abgebrochen beim Sturz(hab ich schweissen lassen fuer lau) + Taschenhalterung kaputt, 1 Schaltzug gerissen, ein Steuersatz geschrottet ( eigene Dummheit), verloren hab ich so viele Sachen das der Platz hier nicht aussreicht.
Toddy: 2 einhalb Plattfuesse, eine Quitschende Achse (alter das hat genervt sag nochmal was gegen mein Schnarchen) , eine riesen Beule auf der Isomatte, 3 Flaschenhalter geschrottet, manche Kleider fielen auseinander;)
der Rest waren Kleinigkeiten und normaler Verschleisszz
Pattaya ist so ziemlich der krankste Scheiss den ich je gesehen habe. Die 100.000 Einwohner Stadt ist warsch. der grösste Puff der Welt, zumindest Süd Ost Asiens. Pattaya ist ein kilometerlanger schmaler Strand voll mit Liegestühlen und einem Dach aus Sonnenschirmen. Dahinter eine Strandpromenade und der Strich, Tag und Nacht. Dann kommen die unzähligen Rotlichtmeilen gemischt mit irgendwelchen Konsumtempeln und Fressanlagen. Die Urlauber hier sind hauptsächlich hässliche alte Säcke, viele mit einer jungen Thaifrau im Schlepptau. Es kommen aber Sextouristen aus aller Welt nach Pattaya alt und jung. Daneben gibt es noch den Familienurlauber oder den der beides macht…
Ja was weiss ich denn…meeeeeeeeeeeeeeeeeeggggaa Krank……………schnell weg hier
Visarun nach Kambodscha.
Wir haben Ärger mit einem Kambodianischen Beamten. Er will 300 Bath dafür haben
das wir nicht in eine Nacht in Kambodscha bleiben. Wir wissen nicht was “Juristischesekunde”
auf Kambodianisch heißt und flitzen schnell zurück nach Thailand ohne den wichtigen Stempel.
Die Thaibeamtin übersieht zum Glück bei den vielen Visa in unseren Pässen das wir nicht ausgestempelt sind.
Wir haben 15 weitere Tage in Thailand.
Tag349/ Koh Chang-Trat/36km
Die steilsten Hügel der Reise sind auf dieser Insel.
Tag343/ Trapeang Rung-Laem Ngop (Pier nach Koh Khang)/108,46km
Eine der schönsten Strecken in Kambodscha. Es regnet jetzt jeden Tag mindestens einmal heftig.
Tag341/ Sre Ambel-Trapeang Rung/85km
Tag340/ Kampot-Sre Ambel/113km
Tag 339 Montesuma raecht sich an Torsten.
Tag338/ Takeo-Kampot/100,8km
Tag336/Phnom Phen- Takeo/83,13km
“Montesumasrache” ich pausiere ein Tag in Kakeo.
Tag335/Phnom Phen
Unter den Roten Khmer wurden von 1975 bis 1979 etwa 1,7 bis 2 Millionen Menschen in Todeslagern umgebracht oder kamen bei der Zwangsarbeit auf den Reisfeldern ums Leben. Todesursachen sind zur einen Hälfte Exekutionen (durch Erschießen, Erschlagen, Köpfen mit Feldhacken und Ersticken mittels Plastiktüten; Kleinkinder wurden an Bäumen zerschmettert; - auch um Munition zu sparen) und zur anderen Hälfte Tod durch Nahrungsmangel und Krankheiten. Im berüchtigten „Sicherheitsgefängnis 21“ in Phnom Penh, überlebten nur 7 von insgesamt 15.000 bis 30.000 Gefangenen. Wer dort nicht an der Folter starb, wurde auf den Killing Fields vor den Toren der Stadt umgebracht. Als eine Ursache weshalb die Roten Khmer anfangs unter der Bevoelkerung viele Anhaenger fand war, dass Vietnam und die USA den Krieg nach Kambodscha ausdehnten. Der Vietkong nutze Kambodianisches Gebiet als Rückzugsmoeglichkeit und Transportweg (Ho-Chi-Minh-Pfad). Die USA bombadierten daraufhin Kambodscha (auch Ost Laos, welches wie Kambodscha nie offiziell im Krieg war). Ihre Flächenbombardements forderten mindestens 200.000 Menschenleben, vornehmlich unter Zivilisten.
Als 1979 die Vietnamesen das Pol Pot Regiem stuerzten kämpften Guerilliaeinheiten der Roten Khmer noch bis etwa 1998 im Westen Kambodschas weiter. Die Guerillabewegung gegen die Vietnamesischen Besatzer wurde unter anderem auch von den USA unterstüzt.
30 Jahre Krieg und Bürgerkrieg führten dazu, dass Kambodscha zu einem der “meistvermintesten” Länder der Welt gehört. Die Vietnamesen verminten z.B. die 700 Kilometer lange Grenze zu Thailand mit 3 Millionen Minen, dem so genannten “Bambusvorhang”.
Ein großes Problem neben den Minen sind Blindgänger. Durch Blindgänger werden in Kambodscha mehr Menschen getötet als durch Minen. Auch durch nicht explodierte Fliegerbomen der USA, welche damals ca. 2,8 Millionen Tonnen Bomben über Kambodscha abgeworfen haben.
Ein alter Artikel zum Thema Minen, aber leider immernoch aktuell.
Morgens um 5.30Uhr gehts weiter, die Leute wollen ihre Staende aufbauen. Wir erreichen die N6 und dübeln nach Siem Reap zu diesem Ankor Watt.
Tag/Kratie-Stung Trong/90km
Wir fahren 90km auf einer sehr staubigen Piste am Mekong entlang. Als es dunkel wird bekommen wir keine Faehre mehr über den Mekong und zelten Kurzerhand auf dem Dorfmarktplatz.
Nach dem wir ein bisschen zu spaet an die Grenze kommen, gibts ein bisschen Taschengeld fuer die Herrn Beamten und wir bekommen ein 30Tage Visum.
Die ersten Khmer welche uns begegnen geben uns ein kleinen Vorgeschmack auf Kambodscha. Kurz nach der Grenze halten wir an einer kleinen Kneipe. Am Nachbartisch ziehen sich ein Paar Typen ordentlich Bier rein. Wir bestellen bei der Chefin welche ein Pyjama anhat, wie fast alle Khmer Damen zu jeder Zeit, ein Instant Sueppchen. Ein Typ von nebenan Quatscht uns auf Englisch erstmal ordentlich voll. Ein anderer erzaehlt uns das er Malaria hat und wuenscht uns viel Spass im Wald heute Nacht. Als wirzahlen wollen kostet alles ein Dollar, der inoffiziellen Waehrung in Kambodscha. Wir sehen zu das wir Land gewinnen und suchen uns ein Pennplatz.
Sturtz bei Kilometer 8573. Nachdem wir Tha Khek verlassen haben fahren wir eine kleine Dirtroad entlang. Es geht kurz mal steil Bergab und ich will einem grossen Stein ausweichen. Drueberspringen waere besser gewesen, dank Rollsplit rutsche ich mit 20 Sachen ueber den Boden. Zum glueck funktionieren die Taschen wie ein Airbag so das ich mit einem Loch im Knie und ein Paar Schuerfwunden davon komme.
Tag__/Ban Hin-Tha Khek/156km
Ja, in Laos isst man so ziemlich alles was sich bewegt. Gesehen an der N13 Richtung Tha Khek. Wir haben als Snack dann halt auch mal an einem Frosch geknabbert. Nix fuer mich, schmeckt nach Fisch und Huhn gleichzeitig. Dann ess ich doch lieber Nudelsuppe, manchmal auch 3mal am Tag. Als ich mir neulich Fruehstueck besorgen wollte und den billig Becker in so einem laotischen Doerfchen gesucht habe wurde ich von ein Paar Laoten zum Fruehstueck eingeladen. Es gab Fisch und Blutsuppe und ordenlich LaoLao. Den Snaps habe ich getrunken und mich schnell aus dem Staub gemacht.
Es gibt auch ein neuen Handyfilm, siehe links. Sponsored by the Goverment of India and Nokia.
Tag__/Abstecher in den Boun Hin Pon NP/2*55km
Super schoene Landschaft in Boun Hin Pon Nationalpark. Ueberall wird man mit “Sah By Dee (Hallo)” oder “Falang Falang (langnasiger weisser Freak)” begruesst. In perfektem Laotisch wird zurueck gegruesst mit “Bo Falang, Lao” was so viel heisst wie: “wir sind auch Laoten” oder auch einfach nix. Die Leute freuts, uns ebenso. Auch koennen wir inzwischen “haben sie kaltes Trinkwasser mit Strohalm und Tuete” in fliesendem Laotisch von uns geben. Man muss das ganze voellig ohne Emotion aber wie besoffen aussprechen, dann klappts…manchmal.
Tag__/Paksan-Ban Hin/__km
Auf dem Weg nach Ban Hin ueberholen uns einige Trucks volgestopft mit Hunden. Sie werden in Thailand eingesammelt und nach Vietnam gefahren.
Tag__/Ving Vieng-Paksan/__km
Wir fahren eine Dirtroad entlang und umgehen “Vientiane oder wie der Scheiss da heisst”. Natuerlich geraten wir in ein heftigen Monsunschauer. Die Strasse bleibt zum Glueck fahrbar.
Tag__/Kasi-Vieng Viang/__km
Ueberall diese Felsen mit dem Moos drauf.
Tag__/Laos/__km
Nachdem wir Laodisneyland aeh Luangprabang verlassen haben bekommen wir in den Bergen um Kasiiiiii herum ein kleinen Einblick in dieses Land. Es geht unzaehlige Serpentinen immer wieder hoch und runter. Den hoechsten Punkt erreichen wir bei Phou Khun ca. 1600m hoch. Obwohl wir die N13 die groesste Strasse des Landes entlangradeln begegnen uns kaum Autos. Unterwegs hat man immer wieder eine herrliche Aussicht ueber die Laotischen Berge. Leider auch auf die vielen kahlen Stellen an den steilen Haengen welche durch Brandrodung entstanden sind. Laos ist ein sehr “armes” Land etwa 80% der Laoten betreiben Landwirtschaft und brauchen platz fuer die Pflaenzchen.
Eines Nachts haben wir eine Begegnung mit drei Bewaffneten Typen. Wir wundern uns schon warum die Kalaschnikows geschultert haben, aber die wollen nur mal gucken. Am naechsten Tag begenen uns noch mehr von der Sorte. In Laos jagt man wohl mal ganz gerne mit einem Maschinengewehr.
Bis vor ein Paar Jahren “kamen” ab und zu noch Hmong Rebellen an die Stecke, mitlerweile holt die CIA die aber nach Hause… Die Laotische Regierung und die Vietnamesische Armee veruebten bis vor kurzem in einigen Gebieten, zB: bei Viang Vieng Massaker an den Hmong und machten regelrecht Jagt auf die Minderheit.